Analytische Biomechanik nach R. Sohier (ABS)

Die Analytische Biomechanik nach R. Sohier ist eine ganzheitlich wirkende Behandlungtechnik.

Die ABS befasst sich mit der Analyse der Muskel- und Gelenkketten und deren Behandlung. Sie ist eine sanfte manuelle Technik, mit welcher die Gelenke zentriert und die Körperbalance wiederhergestellt wird.  Ein zentriertes Gelenk erfüllt seine Funktion ohne seine umliegenden Strukturen zu belasten. Der lokale Stoffwechsel wird verbessert, die Gelenke stabilisiert und die Muskeln entspannt, was die Schmerzen positiv beeinflusst. Stabilisations- Kräftigungs- und  Koordinationsübungen sowie eine angepasste Haltungsschulung vervollständigen die Behandlung.

Krankheitsbilder, die erfolgreich behandelt werden:

  • Hüftgelenksprobleme und Hüftgelenkarthrose – sehr gute Erfolge
  • Knieschmerzen, -gute Erfolge
  • Schulterbeschwerden –gute Erfolge, wenn nicht chronifiziert
  • Tennisellbogen
  • Brustwirbelsäule Blockaden und Schmerzen, Einatmungsschmerz
  • Supinationstrauma Sprunggelenk

Sanfte, nicht schmerzhafte Technik.

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Blackroll/Faszienrolle

Die Blackroll oder auch Faszienrolle genannt, eignet sich ideal um Faszienverklebungen und Blockaden an den Extremitäten und in der Wirbelsäule zu lösen. Die Rolle wird als Heimprogram mit instruierten Übungen benutzt. Sie dient zur Selbsttherapie und zur Nachhaltigkeit der Schmerzfreiheit, zB nach einer vorangegangenen Physiotherapie.

Nach 200 bis 300 Trainingstagen sind die Effekte zu sehen

Bindegewebe braucht Training plus Zeit. Gerade bei verklebtem Gewebe schmerzt diese Form von Selbstmassage sehr, va bei Frauen mit schwachem Bindegewebe. Daher wird die Rolle von ihnen nicht allzu gerne genutzt.

Die Patienten, welche sich regelmässig dazu durchringen ihr Rollenprogram zu machen und auch unsere Breitbandsportler, haben super Erfolge und ihre Schmerzen nachhaltig im Griff.

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Bowen Therapie

Die noch wenig bekannte Bowentechnik ist eine feine Arbeit am Körper mit dem Ziel, den ganzen Menschen zu entspannen. Sie regt die Regenerationfähigkeit an, und viele Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, seelische Unausgeglichenheit bessern sich oder verschwinden. Sie eignet sich besonders für Menschen, die keine kräftig reizende Behandlung wollen wie Massage, Chiropraktik oder Triggerpunkttherapie.

Der 1916 geborene Australier Thomas A. Bowen ging davon aus, dass eine Therapie dann besonders verträglich ist, wenn sie die jedem Organismus innewohnende Selbstregulations- und Selbstorganisationstendenz unterstützt. Ziel der Bowen-Therapie ist denn auch, den Körper in seinen ursprünglichen, harmonischen Zustand zu versetzen. Durch dieses „Reset“, das den Körper wieder ins Gleichgewicht bringt, wird der Mensch in seinen Selbstheilungsfähigkeiten unterstützt, wodurch Regeneration und Heilung möglich werden.

Faszien dienen als Kommunikationsweg
Bowen-Griffe werden am Bindegewebe gemacht, das unterschiedlich dichte und feste Strukturen hat wie Sehnen, Bänder oder Faszien. Die Haut wird für wenige Sekunden ganz leicht gedehnt, wodurch ein sanfter Druck ausgeübt wird, und anschließend mit einer langsamen Bewegung über Muskel, Sehne, Band oder Nerv gerollt. Die Griffe führen so zu einer Stimulation quer zum Faserverlauf der Faszien. Die Faszien, der „innere Ozean“, sind bindegewebige, formgebende Strukturen, die unseren Körper wie ein Netzwerk durchziehen. Sie nur als „Füllmaterial“ zwischen Organen, Gefäßen, Knochen, Muskeln und Nerven zu bezeichnen wird ihrer wichtigen Funktion im Körper keineswegs gerecht, verdeutlicht aber, dass sie überall im Körper anzutreffen sind und je nach Aufgabe mal elastisch, mal straff, mal locker sind. Man kann sich ihre Funktionsweise auch mit dem Seilzugsystem versinnbildlichen: Die Gelenke im Körper fungieren als Umlenkrollen und die Faszien als Seilzüge. Faszien sind demnach von großer Bedeutung für eine aufrechte Haltung und für die Elastizität und Beweglichkeit unseres Körpers. Gleichzeitig bilden die Faszien unser größtes Sinnesorgan, da sie unzählige Nervenrezeptoren beinhalten

Wird die Bowen-Technik eher im Akutfall oder bei chronischen Erkrankungen eingesetzt?
Beides ist möglich. Bei chronischen Erkrankungen dauert die Behandlung meist länger, manchmal ein bis zwei Jahre. Die Beschwerden sind über eine längere Zeit entstanden und brauchen zur "Rückbildung" Zeit.

Im Akutfall hilft Bowen sehr effektiv. Es eignet sich auch zur Regeneration nach dem Sport. Es gibt einige Spitzensportler, die auf Bowen setzen, um sich nach einem Wettkampf schneller zu erholen. Schließlich ist die Bowen-Technik auch eine wunderbare Präventionsmethode. Es gibt Menschen, die einmal pro Monat in die Praxis kommen, um in der Balance zu bleiben. 

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Craniosacral Therapie 

Craniosacral Therapie verbindet anatomisch-wissenschaftlich begründete Körperarbeit mit intuitiver Energiearbeit sowie dem therapeutischen Begleiten innerer Prozesse. Craniosacral Therapie ist daher ein kraftvolles Mittel für inneres Wachstum und allgemeine Selbstheilung. 

Die Behandlungsform ist sinnvoll bei: 

  • Alle Traumatas- Schleudertrauma, Schlaganfall, Unfall
  • Chronische Schmerzen
  • Neurologische Erkrankungen, wie  MS, Parkinson etc
  • Prä-postoperativ
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Verspannungen Hals/Schultermuskulatur
  • Tinnitus
  • Sinusitis
  • Kiefergelenkproblemen- Zähneknirschen oder Reiben
  • Schluckstörungen

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Dorn und Breuss

Durch die Dorntherapie werden auf sehr sanfte Art und Weise Gelenke und verschobene Wirbel gerichtet, bzw an ihren Ursprungsort gebracht, wodurch die gesamte Statik , va bei der Wirbelsäule, ausgeglichen wird. Verschobene Wirbel lassen sich leicht ertasten und mit gezieltem Druck während einer langsamen Eigenbewegung gefahrlos zurückbringen. Bänder und Sehnen werden dabei nicht überlastet. Es findet kein „Einrenken“ statt. Die Mitarbeit des Patienten ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg der Methode.

Die Breussmethode ist eine anschliessende sanfte Massage und eine Streckung der Wirbelsäule.

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Dry Needling 

Dry Needling ist eine wirksame Ergänzung zur manuellen Triggerpunkt-Therapie. Hierbei wird mit einer dünnen Nadel ohne Medikament (deshalb der Name dry = trocken) ganz präzise in den Triggerpunkt gestochen, welcher für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist. 

Dadurch werden die Verkrampfungen gelöst, die lokale Durchblutungssituation verbessert und die lokalen Entzündungsreaktionen gesenkt.
Verschiedene Studien haben bewiesen, dass es nicht nötig ist Substanzen in einen Triggerpunkt hineinzuspritzen, damit er abheilt, sondern dass es der präzis geführte Stich an sich ist. Deshalb hat sich der Begriff des «trockenen Nadelns» ergeben. 

Das «dry needling» wird seit 1996 in der Schweiz praktiziert und systematisch unter Fachpersonal eingeführt. Beim «dry needling» werden die Triggerpunkte unter hygienischen Bedingungen mit dünnen, sterilen Einwegakupunkturnadeln angestochen. Diese Technik hat nichts mit Akupunktur zu tun, ausser dass das gleiche Werkzeug verwendet wird. Der Stich durch die Haut ist kaum spürbar. Wenn man den Triggerpunkt trifft zieht sich der Hartspannstrang in dem sich der Triggerpunkt befindet kurz aber heftig zusammen. Dieses Auslösen der sogenannten lokalen Zuckungsantwort kann als unangenehm empfunden werden, ist aber ein Muss bei der intramuskulären Stimulation (IMS).

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Faszien

Die Faszie, unser myofasziales Netzwerk, ist wie ein innerlicher Ganzkörperanzug zu betrachten, der sich ununterbrochen durch den Körper zieht. Ist eine Stelle darin verklebt, kann es daher an anderer Stelle wehtun oder sogar so weit gehen, dass das Gewebe an der anderer Stelle reißt.

Die myofaszialen Verbindungen der einzelnen Muskelfasern, Muskelbündel und ganzer Muskeln machen die Funktionen in unserem Körper erst möglich. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Kraft, Stabilität, Beweglichkeit, Ausdauer und auch für unsere Koordination.

Faszien sind wie Frischhaltefolie
Vorstellen kann man sich diese Verbindungen wie zwei Lagen Frischhaltefolie: Liegen diese direkt übereinander, verkleben sie sich sofort und bilden einen funktionslosen Klumpen. So oder so ähnlich sieht fasziales Bindegewebe nach ca. sechswöchigem Gips aus. Schöner erscheint die Vorstellung, zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ist ausreichend Wasser. Dies ermöglicht einerseits einen engen Kontakt zwischen den Schichten, während sie gleichzeitig gleiten und ohne Restriktionen funktionieren können.

Je reibungsloser die Kraftweiterleitung und -verteilung in der Faszie ist, desto eher können hohe Belastungen ausgehalten und Verletzungen vermieden werden. Ganz gleich, welche Sportart man betreibt: Ein sauber gleitendes und restriktionsfreies fasziales Bindegewebe ist für eine optimale Kraftweiterleitung für einen schmerzfreien Alltag unerlässlich.

Bewegungsmangel lässt das Fasziengewebe verkleben. In dieser Situation wird die Gleitfähigkeit eingeschränkt. Dies hat als Auswirkung auf die Beweglichkeit der einzelnen Faszienschichten und damit auf unser Wohlbefinden.

Abhilfe zur Fasziengesundheit:

  • Selbsttraining mit der Faszienrolle
  • Faszientraining durch  Zirkeltraining,Yoga, Pilates, Qi Gong
  • Trampolin
  • Entsäuerung des Körpers
  • Ebenfalls sollte der Körper mit ausreichender Flüssigkeit versorgt werden.
  • Eine regelmäßige Bewegung bildet das A und O gesunder Faszien.
  • Auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung des Fasziengewebes.

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Fasziendistorsionsmodel (FDM)

Der Begriff setzt sich aus 3 Wörtern zusammen:

  1. Faszien: sind Bindegewebsstrukturen, welche zu Verklebungen neigen
  2. Distorsionen: sind Verdrehungen und Verrenkungen
  3. Model: klinisches Model, nach dem spezifische Verformungen der Faszie nach Patientenkörpersprache behandelt werden

Der amerikanische Osteopath Typaldos hat 1991 ein Konzept entwickelt, welches Beschwerden der Patienten unabhängig von ihrer Diagnose positiv beeeinflusst.

Es gibt 6 verschiedene Fasziendistorsionen, welche unterschiedlich behandelt werden.

Folgende Beschwerden können erfolgreich therapiert werden:

  • Rückenschmerzen ( DH, Hexenschuss, Ischialgie, Arthrose)
  • Schulter/ Nackenbeschwerden
  • Akute Verletzungen, Zerrung, Bänderriss, Verstauchung
  • Wachtumsstörungen , M.Osgood Schlatter
  • Sportverletzungen, Patellaspitzensyndrom, Tennis- und Golferellbogen
  • Neurologische Phänomene, Missempfindung, Schwäche, Kopfschmerzen

Ziel der Behandlung:
Korrektur der einzelnen Distorsionen mittels gezielter manueller Behandlungstechniken. Mit dieser Korrektur nehmen die vom Patienten beschriebenen Beschwerden deutlich ab.

Anmerkung: Ist eine sehr intensive und schmerzhafte Behandlungsform.

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Hüftschmerzen

Schmerzen in der Hüfte werden gerade bei älteren Personen oft vorschnell einer Hüftarthrose zugeschrieben. Doch für Hüftschmerzen kann es eine Vielzahl verschiedener Ursachen geben. Dabei verursacht nicht immer das Hüftgelenk selbst die Schmerzen – nicht selten gehen die Hüftschmerzen von Sehnen, Muskeln oder anderen Gelenken in der Hüftgegend aus.

Umgekehrt strahlen Schmerzen bei Erkrankungen des Hüftgelenks häufig in Rücken, Leiste und Knie aus.

Treten Schmerzen in der Hüfte plötzlich auf, ist häufig eine Dezentrierung des Gelenkes oder eine Zerrung der Hüftmuskulatur die Ursache. Dabei muss kein Trauma im Sinne eines Unfalls stattgefunden haben – oft genügt schon eine falsche ruckartige Bewegung.

Eine Entzündung des Schleimbeutels,der als Polster zwischen Sehnen beziehungsweise Muskeln und Oberschenkelknochen sitzt, kann zu ziehenden oder stechenden Schmerzen in der Hüfte führen. Die Hüftschmerzen treten dabei zunächst nur bei Bewegung  auf– etwa beim Gehen – später kommt es auch zu Schmerzen in Ruhe. Ursache ist häufig eine Überlastung oder eine Dezentrierung des Gelenkes die zu einer Reizung des Schleimbeutels führt.

Bei einer Hüftarthrose (Coxarthrose) kommt es im Verlauf mehrerer Jahre zu einer allmählichen Zerstörung des Gelenkknorpels, die meist durch den altersbedingten Verschleiß verursacht wird. Schmerzen va morgens und beim Anlaufen, welche mit Bewegung besser werden.

Hüftschmerzen lassen sich sehr gut mit ABS und Triggerpunkttherapie oder Dry needling therapieren, wenn die Struktur noch nicht allzu sehr zerstört ist.

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Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine Massagetechnik, die durch Anregung der Lymphgefäße den Abtransport angestauter Gewebsflüssigkeiten und Giftstoffe beschleunigen soll. Die Stimulierung der Lymphbahnen erfolgt durch Streichen des Gewebes, wodurch die angesammelte Gewebsflüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und über die Nieren ausgeschieden wird. Therapeutisch kann diese Entstauungstherapie in erster Linie bei Lymphödemen, Schwellungen, Nervenerkrankungen oder Migräne eingesetzt werden. Sie beschleunigt zudem die Wundheilung nach Operationen.

Die Lymphdrainage wird mit einer ärztlichen Verordnung und einer adäquaten Diagnose von den Grundversicherungen übernommen.

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Manuelle Narbentherapie

Aus Studien und Erfahrungen weiss man, dass Narben im menschlichen Körper Störfaktoren sein können. Durch Narben entstehen in unserem Körper bewusste oder unbewusste Schonhaltungen, welche an anderen Gelenken oder Körperregionen Probleme verursachen können.

Der Körper kompensiert  um die Narbe herum, bis es zuviel wird und ein Schmerz  in der Umgebung entsteht.

Wir sehen dies sehr häufig in unserer Praxis bei Sectionarben, Blindarmnarben, grundsätzlich viele Narben im Bauchbereich, welche zu Störungen und Schmerzen im Rücken, Becken, Hüftgelenksbereich führen. Auch Narben bei Knieoperationen ist ein grosses Thema in unserem Alltag.

Meist sind dies chronifizierte Schmerzpatienten, welchen medizinisch nicht mehr geholfen werden kann.

Da wir das alte Narbengewebe wieder aufbrechen müssen um eine künstliche Entzündung zu bilden, ist diese Behandlungstechnik schmerzhaft. Es ist aber notwendig, damit die Narbe nochmals erneut optimaler vernarben kann und die umliegenden Strukturen, welche nun aktuelle Schmerzbereiche sind, nicht mehr stören kann.

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Manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie ist eine Behandlungstechnik, in der versucht wird Funktionsstörungen des Bewegungsapparates genau zu analysieren. Durch blockierte oder eingeschränkte Gelenke kommt es zu Überlastung der Nachbargelenke und somit zu schmerzhaften Verspannungen der Muskulatur. Nach erfolgter Analyse durch den Physiotherapeuten, wird anschließend die Bewegungseinschränkung, (Gelenkblockade) mobilisiert oder manipuliert. Dies bedeutet, der Therapeut verucht, mittels spezifischer gelenknaher Griffe, Dehnungen der verkürzten Muskelgruppen und Kräftigung der zu schwachen Muskeln eine physiologische (gesunde) Beweglichkeit (das Roll- Gleitverhältnis des Gelenkes) zu erreichen.

Ziele der Manuellen Therapie:
Oberstes Ziel der Manuellen Therapie (MT) ist es, dem Patienten zur Schmerzfreiheit oder zumindest zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden zu verhelfen. Dies kann aber nur erreicht werden, wenn mit Hilfe des Therapeuten wieder eine gesunde Belastung des Kapselapparates, Bandapparates und der Muskulatur erfolgt.

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Medizinische Trainingstherapie (MTT)

Unter MTT versteht man ein körperliches Training, welches auf Ganzheitlichkeit beruht. MTT kommt zum Einsatz  bei einer Rehabilitation , um einen körperlichen Problem entgegenzuwirken oder um präventiv vorzubeugen. Es wird von einem Arzt verschrieben und wird von den Krankenkassen bei Diagnosestellung häufig im Anschluss an Physiotherapiesitzungen übernommen. Es bedarf einer professionellen Anleitung und eines angemessenen Trainingsplan des Therapeuten.

Mit dem Training wird die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Körpers gesteigert.

Schmerzverursachende Indikatoren werden oft behoben oder deren vorgebeugt. Koordination, Stabilisation, Gleichgewicht und Körperhaltung sind zentrale Themen in der Physiotherapie. Die MTT kann aber auch generell als gezieltes gesundes Training eingesetzt werden um Kräftigung, Schnelligkeit, Flexibilität und Ausdauer maximal effektiv zu erreichen.

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Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur nach Michael Noack basiert auf der Lehre von Nogier. Danach sind sowohl Organen, als auch endokrinen und psychischen Vorgängen bestimmte Punkte im Ohr zugeordnet, an denen entsprechende Meridiane enden. Diese haben über den Thalamus einen direkten Bezug zur Reizverarbeitung und damit einen sehr kurzen Reaktionsweg.

Bei vielen chronischen Leiden, insbesondere bei Schmerz, allergischen Reaktionen und Störungen bei dem Zusammenwirken verschiedener Steuerungskreisläufe im Körper, Erschöpfungszuständen, vegetativen Störungen, Verdauungsbeschwerden und Stoffwechselerkrankungen wird die Ohrakupunktur erfolgreich eingesetzt. Auch bei Suchterkrankungen, Übergewicht und vor allem bei der Raucherentwöhnung kann die Ohrakupunktur hilfreich sein.

Nach einer Grundanamnese und Ohrdiagnostik wird der sogenannte Behandlungsstrahl ermittelt, also ein Schwerpunkt organischer und endokriner Steuerungspunkte, die miteinander im Zusammenhang stehen und mit Nadeln behandelt. Dann werden die sogenannten Korrespondenzpunkte aufgesucht und Prozesse behandelt, die sekundär mit den primären Punkten in Zusammenhang stehen. Es wird also nie ein einzelnes Organ behandelt, sondern immer das komplexe Zusammenspiel des Körpers unterstützt.

In der Regel sind mehrere Sitzungen in 14-tägigem Abstand nötig, um Fehlfunktionen dauerhaft zu lösen.

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Periostpressing (PP)

Warnschmerzen entstehen, wenn das Gehirn uns vor künftigen Schäden warnen möchte.

Bei bereits bestehenden Problemen wie Rückenschmerzen oder Tennisarm ist dies häufig. Das PP macht mithilfe diesen Schmerzen die Fehlspannung ausfindig und baut sie ab. Fehlerhafte Muskel und Bewegungsprogramme werden gelöscht , das Schmerzgedächnis wird beeinflusst und das muskeldynamische Gleichgewicht wird wiederhergestellt.

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Physiotherapie

Der Begriff ist übergeordnet und umfasst mehrere Therapiemethoden.

Aufgaben der Physiotherapie ist Beratung, Therapie und Begleitung des Patienten oder des Ratsuchenden. Das kann präventiv sein als Vorsorge, nach Unfällen und Verletzungen oder bei akuten und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates.

Das Ziel ist eine optimale Betreuung bei Funktionseinschränkungen, Schmerzen und Problemen bei der Bewältigung des Alltags. Häufig braucht es adäquates und indivuelles Training als weiterführende Massnahme.

Therapieformen  der Physiotherapie sind:

  • Aktive und passive Bewegungstherapie
  • Gelenksmobilisationen/ Manuelle Therapie- ABS Raymond Sohier- Mulligan- Mailtland- Kaltenborn- Cyriax
  • Weichteiltechniken- FDM Fasziendistorsionsmodel nach Typlados- Myofaszialrelease- Triggerpunkttherapie- Muskeldehnungen, Bowen
  • Dry needling
  • Physikalische Therapie: Elektrotherapie und Ultraschall
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT)
  • Mobilisation des Nervensystems
  • Klassische Massage
  • Narbenmobilisation 

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Schulterschmerzen

Neben Ursachen im Schultergelenk selbst können auch Erkrankungen der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und des Nackens Beschwerden in der Schulter verursachen.

Meist lassen sich Schulterbeschwerden gut mit Physiotherapie nachhaltig behandeln bevor eine Cortisoninjektion oder Arthroskopie nötig ist.

Einige Ursachen für Schulterbeschwerden:

1) Bei Unfall oder einer akuten Überlastung kann es zu plötzlichen Schmerzen in der Schulter kommen. Meist liegt dann eine Überdehnung oder ein Einriss der Gelenkkapsel oder einer Sehne vor.

2) Rotatorenmanschettenruptur durch Unfall oder Verschleiss. Ist häufige Ursache für Schulterschmerzen. Darunter versteht man die Sehnen von vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf verlaufen und für Drehbewegungen im Schultergelenk sowie für das seitliche Anheben des Armes verantwortlich sind. Zudem stabilisieren sie den Oberarmkopf in der Gelenkpfanne.

3) Impingement- Syndrom (Schulterengpasssyndrom) ist eine verschleißbedingten Schädigung der Rotatorenmanschette . Dabei ist zu wenig Platz zwischen Oberarmkopf und Schulterdach, wodurch es zu einer Einengung der Sehnen kommt.

Besonders häufig ist die Sehne des Supraspinatus-Muskels betroffen, da sie durch die engste Stelle des Gelenks führt. Ein Impingement-Syndrom äußert sich meist durch Schulterschmerzen, die vor allem beim seitlichen Anheben des Armes zwischen 60 und 120 Grad.

4) Schleimbeutelentzündung unter dem Schulterdach kann sowohl Ursache als auch Folge des Impingement-Syndroms sein. Denn eine Schleimbeutelentzündung wird häufig durch dauerhafte mechanische Reizung verursacht – beispielsweise beim Sport, bei ständigem „Über Kopf“-Arbeiten oder wenn ein Impingement-Syndrom vorliegt.

Umgekehrt kann die entzündungsbedingte Schwellung des Schleimbeutels die Rotatorenmanschette einengen und dadurch zu einem Impingement-Syndrom führen. Symptome einer Schleimbeutelentzündung sind neben Schulterschmerzen und einer Einschränkung der Beweglichkeit eine Schwellung und Überwärmung der Schulter.

5) Bicepsreizung oder Riss: Ursache ist häufig falsches oder zu intensives Training beim Bodybuilding.

Bei einer Reizung oder Entzündung der Bizepssehne treten die Schmerzen meist vorne an der Schulter auf und können in den Oberarm ausstrahlen. Ein vollständiger Riss der Bizepssehne äußert sich oftmals zusätzlich durch Kraftlosigkeit bei der Armbeugung – unter Umständen kann auch ein ''wulstiger'' Muskelbauch sichtbar sein.

6) Kalkschulter kommt es zu Einlagerungen von Kalziumkristallen in eine Sehne der Rotatorenmanschette – meist ist die Supraspinatus-Sehne betroffen. Ursache ist eine verschleißbedingte Mangeldurchblutung der Sehne.

Symptome einer Kalkschulter sind Schulterschmerzen beim Anheben des Armes sowie ein Druckschmerz an der Vorderseite des Oberarmkopfes. In der Regel treten jedoch keine Anzeichen einer Entzündung – wie eine Schwellung oder eine Überwärmung des Gelenks – auf. Brechen die Kristalle in den Schleimbeutel oder in das Gelenk ein, kann es zu einer plötzlichen Verschlimmerung der Beschwerden kommen

7) ''Frozen shoulder'' bedeutet ''eingefrorene Schulter'' und bezeichnet eine Erkrankung, bei der es entzündungsbedingt zu einer Verklebung der Gelenkkapsel und dadurch zu einer vorübergehenden Versteifung der Schulter kommt.

Die Ursachen für eine ''Frozen shoulder'' sind ungeklärt – es scheint jedoch einen Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus zu geben. Zudem kann eine ''Frozen shoulder'' nach Verletzungen oder Operationen an der Schulter auftreten.

Die Erkrankung verläuft in drei Phasen: Zunächst kommt es zu Schulterschmerzen, die insbesondere nachts auftreten. Wenn die Schmerzen nach einigen Wochen oder Monaten nachlassen, tritt eine Bewegungseinschränkung – insbesondere bei Drehbewegungen und Seitwärtsheben des Armes – in den Vordergrund. In der dritten Phase klingen die Beschwerden schließlich von alleine ab.

8) Die Arthrose der Schulter im eigentlichen Sinne einer Abnutzung des Gelenkknorpels kommt eher selten vor, da auf der Schulter (im Gegensatz zu Knie oder Hüfte) für gewöhnlich keine großen Gewichte lasten. Ein Gelenkverschleiß an der Schulter tritt daher meist nur in Folge einer Verletzung – etwa einem Bruch des Oberarmkopfes – oder einer Infektion des Gelenks auf.

9) Schulterschmerzen auf der linken Seite plötzlich und ohne erkennbare Ursache auf, sollte immer auch an einen Herzinfarkt gedacht werden – insbesondere wenn Übelkeit, Atemnot, Angst oder allgemeines Unwohlsein hinzukommen.

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Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie dient der Sicherstellung der Teilnahme an verschiedener sportlicher Aktivität.

Sie bietet Hinweise bei Bewegungskorrekturen und Trainingsinterventionen zur Verletzungsprävention.

Die Rehabilitationsphase nach Verletzung eines Sportlers ist besonders wichtig. Mit einer professionalen und individuellen Rehabilitation kann der Patient schneller und gestärkter aus der Verletzungsphase in den Wettkampf, das Training bzw in den Alltag zurückkehren. Eine gut geführte Rehaphase trägt massgebend zum Erfolg bei.

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Taping

Es gibt unterschiedliche Arten von Tapes:

Starre Tapes wie Leukotapes und Mc Conelltapes fixieren Gelenke und reduzieren dort eine unerwünschte Beweglichkeit.

Bewegliche Tapes wie Kinesiotape unterstützen eine Wundheilung und den Lymphfluss im Gewebe und erhalten die natürliche Beweglichkeit des Gelenkes.

Das myofasziale Tape unterstützt die faszialen Strukturen und führt sofort zu der gewünschten Schmerzfreiheit.

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Triggerpunkte (TP)

Triggerpunkte werden häufig auch als Myogelosen bezeichnet.

Dies sind überempfindliche Stellen in einem tastbaren Muskelfaserbündel.

Wenn TP’s aktiv sind erzeugen sie Schmerzen bei Bewegung und/oder in Ruhe.

Typisch für TP’s ist, dass sie Schmerzen ausstrahlen, oft an einem anderen Gebiet als sie selber liegen.

TP’s sind häufiste Ursache chronischer Schmerzzustände, va bei Arthrose, Fibromyalgie und chronische Rückenschmerzen. Auch bei Ausstrahlungen prä und postoperativ.

Sie können gut behandelt werden mittels Druckpunkten und mittels Dry needling.

Je früher sie behandelt werden, desto schneller sind die Schmerzausstrahlungen wieder behoben.

Mögliche Krankheitsbilder:

  • Schulter/Armausstrahlungen
  • Beinausstrahlungen bei Diskushernien prä und postoperativ
  • Achillessehne Anfangsstadium
  • Bandförmige Rückenschmerzen
  • Leistenschmerzen
  • Arthrose (aller Gelenke)

Ist eine intensive und leicht schmerzhafte Technik.

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Zirkeltraining (für Jung und Alt)

Zirkeltraining schult je nach Ausführungsmodalität schwerpunktmäßig die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit oder Schnelligkeit. Die Stationen sind kreisförmig angelegt. An jeder Station ist eine spezifische Übung zu absolvieren. Wechsel der Geräte zeigt eine Trainingsampel in der Mitte des Kreises an. Es werden 3 Kreisdurchgänge absolviert.

Unsere Gym 80 und Circular Fitnessgeräte ermöglichen effektives Krafttraining auf kleinstem Raum: Ein spezieller Hydraulikzylinder, der die Gewichte herkömmlicher Fitnessgeräte ersetzt, ermöglicht die besonders einfache Handhabung.
Per Drehgriff lässt sich die Kraft/Widerstand des Zylinders einfach und individuell einstellen.

Ihre Vielseitigkeit machen die Gym 80 und Circular Geräte gleichermassen geeignet für:

  • (Einsteiger-) Krafttraining für Jedermann
  • Seniorenfitness
  • Frauenfitness
  • Moderates Ganzkörpertraining für adipöse Menschen, welche sich nicht ausreichend bewegen

Vorteil dieser Trainingsform:
Es ist in der Gruppe, ist geführt von einer kompetenten Leiterin und macht Spass.

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